Zur Einführung...

Tibet-Doggen haben nach ihrem ersten Auftreten in Europa bis heute schweren Weg durchgemacht. Ihr Aussehen und Verhalten haben sich nur ein bisschen verändert. Sieht man sie genauer an, scheint es, als ob sie gerade aus weiter Vergangenheit kommen würden. Immer noch besteht die Gefahr, dass diese Rasse in ihrem Herkunftsland ausstirbt.

Die Tibet-Dogge gehört zu den Molossern. Sie ist von vielen Sagen und Mythen umwoben wie auch ihre Heimat. Ihre Freundschaft und Treue muss man verdienen. Zum ersten Mal in Europa ist es gelungen, Welpen 1933 in England zu züchten. Den ersten Wurf gab es in unserer Republik 1992.

Tibetaner verlangen, dass die Doggen sehr bösartig und wild sind, was bei lebenslangem Gefängnis nicht besonders schwierig ist. Eine andere Aufgabe der Hunde war Karawanen zu begleiten und Herden zu bewachen. Die Tibet-Dogge warnt immer, bevor sie angreift. Sie hat tiefe und schallende Stimme und bellt nur, wenn es nötig ist.

Gegenüber Fremden reagiert sie abweisend, was neben ihrer unerschütterlichen Treue zu ihrem Herrchen ihre typischen Eigenschaften darstellt. Kinder wurden und werden von ihr zuverlässig beschützt. Auf andere Hunde reagiert die Dogge nicht, solange sie nicht angegriffen wird. Sie ist etwas verschlossen und tritt würdevoll auf. Sie ist sehr gelehrig, intelligent, die Grunderziehung schafft sie problemlos, wenn man früh anfängt. Grobe Behandlung ist nicht passend. Ungerechte Bestrafung beleidigt sie. Sie vergisst weder Gutes noch Böses, alles was sie macht, macht sie in Ruhe und nach reifer Überlegung.

Tibet-Dogge - das heißt Zuverlässigkeit, Sicherheit, Treue. Ansonsten ist sie ein sehr reinlicher, bescheidener Hund, unanspruchsvoll bei Nahrung und Haarpflege. Den Tag verbringt sie auf ihrem "Lieblingsplatz", wo sie einen perfekten Überblick über ihr Territorium hat. Sie kann ganzjährig draußen gehalten werden.